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Artikel: Freunde dich mit Elektrolyten an

Wordt vrienden met elektrolyten

Freunde dich mit Elektrolyten an

„Elektrolyte“ ist ein eher wissenschaftlicher Begriff, den die meisten Ausdauersportler und Radfahrer zwar schon einmal gehört haben, über den sie aber vielleicht noch nicht viel nachgedacht oder sich eingehend damit auseinandergesetzt haben. Elektrolyte sind für das Training und die Touren jedes Radfahrers unerlässlich; eine Störung des Elektrolythaushalts kann die Fahrt beeinträchtigen oder sogar unmöglich machen. Und das will niemand. In diesem Artikel erklären wir Ihnen einige wichtige Fakten über Elektrolyte, damit Sie diese bei Ihrer nächsten Tour optimal nutzen können. Wir versprechen Ihnen, uns auf die praktischen Bedürfnisse von Radfahrern zu konzentrieren und Fachjargon weitestgehend zu vermeiden.

Kommen wir zunächst zu den wissenschaftlichen Grundlagen. Elektrolyte sind spezielle Mineralstoffe, die für den Körper lebenswichtig sind, da sie von den Zellen zur Leitung elektrischer Ladungen benötigt werden, unter anderem für die Muskelkontraktion. Sie tragen außerdem zum Ausgleich des Flüssigkeits- und Elektrolythaushalts in den Zellen bei. Die wichtigsten Elektrolyte im menschlichen Körper sind Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium, Chlorid, Phosphat und Bicarbonat. Kalzium, Magnesium und Phosphat sind in der modernen Ernährung oft Mangelware, daher sollten Sie darauf achten, insbesondere wenn Sie verarbeitete Lebensmittel konsumieren. Da die Folgen eines Mangels jedoch langfristig sind, werden sie in diesem Artikel nicht weiter behandelt. Bicarbonat kann der Körper bei Bedarf selbst produzieren, daher ist ein Mangel für Radfahrer kurzfristig kein Problem. Die Auswirkungen von Bicarbonat auf die sportliche Leistung werden wir in einem anderen Artikel ausführlich besprechen. Chlorid kommt zusammen mit Natrium in Salz vor. Da wir in der Regel bereits Salz über unsere Ernährung aufnehmen, ist ein Chloridmangel selten ein Problem. Indem wir uns auf den kurzfristigen Bedarf von Radfahrern konzentrieren, können wir die Liste daher auf zwei Elektrolyte reduzieren: Natrium und Kalium.

Salz gilt angeblich als ungesund und sollte für eine optimale Gesundheit eingeschränkt werden, richtig? Vielleicht wird hier ein wichtiger Aspekt übersehen. Salz ist eine wichtige Quelle für Natrium und Chlorid, zwei essenzielle Elektrolyte. Ein Natriummangel sollte ernst genommen werden; seine Folgen reichen von Warnzeichen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Krämpfen und Muskelspasmen bis hin zum Koma in extremen Fällen. Ein Natriummangel kann bei Sportlern auftreten, insbesondere wenn untrainierte Athleten intensiv trainieren und anschließend übermäßig viel Wasser trinken. Untrainierte Athleten verlieren tendenziell mehr Natrium durch Schweiß als trainierte Athleten. Das Trinken von Wasser kann zudem die Nieren überlasten und zu einer Wasseransammlung im Körper führen (bekannt als Wasservergiftung). Die Kombination dieser Faktoren kann einen Natriummangel verursachen. Bei einem gesunden Menschen wird überschüssiges Natrium über die Nieren ausgeschieden, sodass eine Überdosierung im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung unwahrscheinlich ist. Daher können wir während unserer Radtour etwas mehr Salz zu uns nehmen, um einem Mangel vorzubeugen, ohne uns Sorgen um Nebenwirkungen machen zu müssen. Glücklicherweise kann unser Körper, genau wie Wasser, auch unsere Salzzufuhr recht gut regulieren. Wenn es gut schmeckt, essen Sie mehr; sobald es salzig schmeckt, haben Sie wahrscheinlich genug gegessen.

Kalium gleicht den Natriumspiegel im Körper aus und reguliert zusammen mit Natrium den Flüssigkeitshaushalt der Zellen. Ein Kaliummangel und ein Natriumüberschuss können zu Bluthochdruck, Schwellungen und anderen langfristigen Erkrankungen wie Knochenschwund und Nierensteinen führen. Umgekehrt können ein Kaliumüberschuss und ein Natriummangel zu niedrigem Blutzucker und niedrigem Blutdruck führen, was wiederum Schwächegefühl, Hunger und Angstzustände zur Folge haben kann. Kalium ist in Vollwertkost wie Obst und Gemüse enthalten und fehlt in den meisten verarbeiteten Lebensmitteln, weshalb die Kaliumzufuhr in der modernen Ernährung oft zu gering ist. Kaliummangel wird daher insbesondere für Radfahrer zum Problem, da wir immer mehr Salz konsumieren. Wer sich während einer Fahrt optimal fühlen möchte, sollte daher auf ein ausgewogenes Verhältnis von Kalium und Natrium in der Ernährung vor und während der Fahrt achten. Das optimale Verhältnis hängt natürlich von den individuellen Gegebenheiten ab: Schweißmenge, Fahrgeschwindigkeit und Wetterbedingungen. Einige Elektrolytpräparate bieten ein Natrium-Kalium-Verhältnis von bis zu 5:1, während für weniger aktive Menschen ein Verhältnis von 1:1 empfohlen wird.

Elektrolyte gehören zu den Bereichen, denen Kalkman bei der Entwicklung seiner Produktrezepturen besondere Priorität eingeräumt hat. Wir haben bewusst kaliumreiche Zutaten wie Datteln und andere Trockenfrüchte ausgewählt. Anschließend haben wir Salz hinzugefügt, um ein Natrium-Kalium-Verhältnis von etwa 2:1 zu erreichen – ausreichend, um Sportlern mit erhöhtem Natriumverlust entgegenzuwirken. Die von uns gewählten natürlichen Zutaten sind zudem wertvolle Quellen weiterer essenzieller Elektrolyte. Wenn Sie sich also für unsere Produkte anstelle von verarbeiteten Alternativen entscheiden, tragen Sie auch zu einer gesunden Zufuhr dieser Elektrolyte bei.