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Artikel: Radtour durch elf Städte als Vorbereitung auf den Khardung La in Indien.

Khardung La. Manali to Leh highway. India. avontuur, toertocht, voeding, gezond

Radtour durch elf Städte als Vorbereitung auf den Khardung La in Indien.

Jean-Jacques François und Winfried Hoenselaar bestiegen gemeinsam innerhalb einer Woche die sieben Alpengipfel. Das war vor zwei Jahren, und sie fragten sich, was sie sonst noch unternehmen könnten. Man empfahl ihnen, den Khardung La in Angriff zu nehmen. Die Straße von Manali nach Leh gilt als eine der höchsten und gefährlichsten befahrbaren Straßen der Welt und liegt im Himalaya im äußersten Nordwesten Indiens. Gemeinsam werden sie diese 580 km lange Strecke mit dem Fahrrad zurücklegen. Am Ende der Route wartet die größte Herausforderung: der Khardung La. Mit 5.359 Metern gilt er für viele als der höchste Pass der Welt. Um den Gipfel zu erreichen, müssen sie 10 Tage lang durchschnittlich 60 km pro Tag radeln. Die extreme Höhe und die fast täglich zu bewältigenden 2.000 Höhenmeter werden eine große Herausforderung darstellen.

Die Straße wurde vor über 100 Jahren von der indischen Armee erbaut und ist nur in den Sommermonaten befahrbar. Erdrutsche und Schneestürme sind auf dieser Strecke häufig. Es ist daher möglich, dass alle Jahreszeiten an einem einzigen Tag aufeinandertreffen. Wie werden Sie sich darauf vorbereiten?

Schauen wir uns das genauer an. Zuerst das Fahrrad: Für den Transport haben sie sich entschieden, eines vor Ort zu mieten. Es gibt keine Garantie, was sie bekommen werden. Ein bisschen Vertrauen und ein paar Fotos reichen aber aus. Sie bekommen jedoch Unterstützung von Einheimischen. Sie schließen sich einer Gruppe von zehn anderen Personen an, die größtenteils aus der Gegend stammen. Da sie so viel Ausrüstung dabei haben, hilft ihnen die Unterstützung vor Ort beim Tragen der Gegenstände, die sie nicht auf den Fahrrädern mitnehmen können. Ein weiterer wichtiger Punkt ist natürlich die Kleidung. Im Himalaya kann die Temperatur stark schwanken. In Delhi sind es derzeit 46,8 Grad Celsius. Und in Manali, ihrem Startpunkt, sind es aktuell 12 Grad Celsius. Nachts sinkt die Temperatur auf unter null Grad; Schneefall ist nicht ausgeschlossen. Das Training ist anspruchsvoll. Lange Distanzen sind immer gut. Sie werden täglich 2.000 Höhenmeter überwinden und durchschnittlich 60 km zurücklegen. Das ist schwer zu trainieren. Sie werden mehrere Tage auf 4.000 Metern Höhe schlafen. Auch das ist ungewohnt. Wie bereitet man sich darauf vor? Durchschnittlich 34 km Rennen mit dem Moeke Spijkstra Cycling Club sind gut, und Gegenwind im Polder ist auch nicht schlecht. Aber sie wollen mehr. Deshalb nehmen sie zum zehnten Mal an der Fietselfstedentocht (Elf-Städte-Radtour) teil. 235 km wären normalerweise eine tolle Strecke gewesen. Doch das Wetter hatte anderes mit ihnen vor. Jean-Jacques' Vater war zum siebten Mal dabei – wirklich beeindruckend! Zwölf Stunden lang regnete und stürmte es, und es regnete noch mehr. Einige konnten das Ziel nicht erreichen. Die Medien nannten die Tour „Die Hölle von 2022“. Im Nachhinein betrachtet war es die perfekte Vorbereitung. Unterwegs tankten sie Energie mit Energy Bites. Ein Bite alle 20 Minuten liefert genau die richtige Menge – nicht zu viel, nicht zu wenig. Kein Hungergefühl, selbst bei Kälte und Regen. Und dann war da noch die Verpflegung für die Indienreise. Sie hatten sich nicht an eine strenge Diät gehalten, aber ein Idealgewicht festgelegt. Man sollte nicht zu viel Gewicht verlieren, da man sonst auch Muskelmasse einbüßt. Die Fietselfstedentocht (Elf-Städte-Radtour) bestand hauptsächlich aus zuckerhaltigen Produkten, Weißbrot und zuckerhaltigen Getränken – etwas, worauf Jean-Jacques empfindlich reagiert. Sein Körper verträgt es schlecht, was häufig zu Bauchschmerzen und Blähungen führt. Auf der Suche nach der richtigen Ernährung für seinen Lebensstil lernte er Kalkman beim Moeke Ontwaakt (dem traditionellen Saisonauftakt des Radsportvereins Moeke Spijkstra) kennen. Schnell stellte er fest, dass ein paar Energy Bites genau das Richtige für ihn sind, um seinen Hunger zu stillen, Energie zu tanken und sich gleichzeitig über die verwendeten Zutaten zu freuen.

In Indien ist Essen eine große Herausforderung. Wasser kocht bei unterschiedlichen Temperaturen und tötet nicht immer Bakterien ab, und nicht alles ist gar. Greifen Sie also immer zu, wenn Sie etwas zu essen finden. Bringen Sie Gaskocher mit, denn Sie müssen autark sein. Bringen Sie einen Wasserfilter mit. Kochen Sie reichlich Nudelsuppe und Brühe, um sich zu stärken. Es gibt Energy Bites und Energy Shots. Wir haben ihnen den Tipp gegeben, die Shots auch in ihre Wasserflasche zu geben. Sie verleihen dem Wasser einen guten Geschmack und liefern die benötigten Elektrolyte.

Wir werden die Geschichten von Jean-Jacques François und Winfried Hoenselaar weiterverfolgen und sie hier mit euch teilen. Vorausgesetzt natürlich, sie haben unterwegs Internetzugang. Bis jetzt eine tolle Geschichte über ein großartiges Abenteuer. Viel Spaß, Jungs, und alles Gute!