
Wie bereitet man sich auf ein Granfondo vor? Die erfahrene Expertin Judith erklärt es!
Nach über 170 Kilometern Radtour ist die Fahrt hinauf zur La Planche des Belles Filles eine beachtliche Leistung. Die 49-jährige Judith Janssen hat dies geschafft. Im vergangenen Juni nahm sie am Granfondo Les 3 Ballons in den Vogesen teil, einer 178 Kilometer langen Radtour für Menschen mit Behinderung und rund viertausend Höhenmetern. Sie belegte schließlich den zweiten Platz in ihrer Altersklasse und ist sehr stolz auf ihren Erfolg.
Eine so anspruchsvolle Reise erfordert natürlich eine gründliche Vorbereitung, und Judith nutzte einen Trainingsplan. „Er bestand aus Intervall- und Ausdauertraining“, erklärt sie. „Ich hatte außerdem einmal pro Woche ein individuelles Kraft- und Rumpftraining. Das brauche ich unbedingt, um eine so lang anhaltende Leistung erbringen zu können.“
Sie startete ihre Tour in die Vogesen mit einer Gruppe anderer Radfahrer, fuhr die Strecke aber schließlich alleine. „Es war dort ziemlich voll. Natürlich findet man unterwegs immer eine Gruppe, deren Tempo genau passt. Gerade auf den flachen, offenen Abschnitten ist es angenehm, im Peloton mitzufahren. So kann man sich auch für den nächsten Anstieg erholen, was ich definitiv empfehlen kann. Man sollte nur aufpassen, dass man nicht zu lange vorne mitfährt!“
„La Planche des Belles Filles ist so ein Felskletterweg…“
Wie hat Judith die Fahrt letztendlich erlebt? „Ich fand sie wirklich hart, besonders den Anstieg zum Col du Grand Ballon. Dasselbe gilt für La Planche des Belles Filles, die ja auch erst kürzlich Teil der Tour de France war. Das ist ein furchtbarer Anstieg … fast sieben Kilometer lang. Die ersten sechs Kilometer haben meist zehn Prozent oder mehr Steigung, und auf den letzten 500 Metern geht es dann mit zwanzig Prozent oder mehr weiter. Es hörte einfach nicht auf. Man sah auch Leute, die vom Rad fielen, neben ihnen standen oder am Boden lagen. Es war nicht mehr viel los.“ Hinzu kam, dass die Wetterbedingungen die Fahrt sehr schwierig machten. „Ich bin im Regen gestartet, aber es wurde schnell sehr heiß.“
So anstrengend es auch war, Judith dachte nie ans Aufgeben. Umso größer war ihre Freude, als sie endlich die Ziellinie überquerte. „Dass du dich endlich so angestrengt hast … Das Ergebnis entsprach genau der Zeit, die ich mir – mehr oder weniger – vorgestellt hatte. Alles passte perfekt zusammen, und das war das Schönste daran.“
Die Ernährungsberaterin half Judith bei ihrer Vorbereitung
Um auf ihre Vorbereitung zurückzukommen: Auch in puncto Ernährung war sie bestens vorbereitet. „Letztes Jahr habe ich an einem Programm mit einer Ernährungsberaterin teilgenommen. Gemeinsam haben wir herausgefunden, was am besten zu mir passt und was man für so eine Reise wirklich braucht. Ich berechne das alles im Voraus, damit ich genau weiß, wie viel Essen ich mitnehmen und was ich essen muss.“
Auf der Suche nach der richtigen Ernährung stieß sie auf Kalkman, und einige Produkte nahmen sie sogar mit nach Frankreich. „Ich habe mich bei etwa 70 % meiner Radtouren von Kalkman-Produkten ernährt, dazu kamen noch ein paar glutenfreie Riegel. Das hat super für mich funktioniert. Die ersten vier Stunden schmeckt alles gut, aber danach kann man normalerweise nichts mehr schlucken. Ich konnte die Kalkman-Produkte aber bis zum Schluss essen, was ich als großen Vorteil sehe.“
Kalkman-Produkte sind praktisch verpackt.
„Es beruhigt auch den Darm ungemein“, fährt Judith fort. „Der Zuckergehalt ist viel ausgewogener, was den Darm weniger belastet. Gerade bei so einem Auftritt will man keine Magenkrämpfe. Normalerweise leide ich oft darunter, aber dieses Produkt hat mir wirklich gutgetan. Außerdem sind die Kalkman-Produkte praktisch verpackt und leicht zu öffnen. Es sind schöne kleine Portionen, sodass man keine halb geöffneten Packungen im Hemd hat. Das macht die Arbeit wirklich viel einfacher.“
Judith ist überzeugt, dass die richtige Ernährung von Anfang an entscheidend ist. „Wenn man nicht genug isst, kann man nichts mehr ergänzen. Man muss es ausprobieren und üben. Versuchen Sie mal ein vierstündiges Training und achten Sie darauf, in der ersten halben Stunde die richtige Menge Kohlenhydrate zu sich zu nehmen. Ich glaube, das wird oft unterschätzt. Was ist die richtige Ernährung für Sie? Viele nehmen einfach, was gerade da ist, was für manche auch gut funktioniert. Aber wenn Sie es wirklich richtig machen wollen, muss die Ernährung auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt sein. Ich denke, man macht da leicht Fehler bei Sportriegeln, wenn man sich deren Zusammensetzung und Inhaltsstoffe ansieht.“
„Wenn man die richtige Menge einnimmt, kann mit Kalkman-Produkten eigentlich nichts schiefgehen.“
Judith ist von den Kalkman-Produkten total begeistert. „Es ist ein fantastisches Produkt. Natürlich trägt man selbst die Verantwortung, aber wenn man die richtige Menge nimmt, kann eigentlich nichts schiefgehen. Außerdem schmecken sie superlecker und man kann sie sogar noch nach fünf Stunden Radfahren essen. Sie sind so lecker, dass man richtig Lust darauf bekommt – das ist ja nicht gerade alltäglich. Wenn man richtig müde ist, ist der Appetit ganz anders. Darauf muss man vorbereitet sein. Meiner Meinung nach ist die richtige Dosierung entscheidend. Man sollte nicht schon in der ersten Hälfte der Fahrt die Energie verlieren.“
Judith hat noch keine neue Tour geplant, aber schon einige Ideen für die Zukunft. „Ich würde gerne im August oder September nächsten Jahres eine Tour vom Atlantik zum Mittelmeer fahren, von Biarritz nach Girona. Die Strecke durch die Pyrenäen dauert etwa fünf bis sieben Tage. Außerdem würde ich gerne an einem schönen Radrennen mit Wertung teilnehmen. Eine Tour über 200 Kilometer wäre irgendwann eine tolle Herausforderung. Ich möchte meine Klettertechnik verbessern, um noch bessere Ergebnisse zu erzielen.“ Wir wünschen dir viel Erfolg, Judith!
