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Artikel: Renés Ausdauerreise: vom Marathon zum Ultramarathon

Rene’s duursportreis: van marathon tot ultramarathon

Renés Ausdauerreise: vom Marathon zum Ultramarathon

1986 lief René seinen ersten Marathon – ein Ereignis, das den Beginn einer langen und leidenschaftlichen Begeisterung für Ausdauersport markierte. Mit 16 Jahren spielte er noch Fußball, doch seine Interessen verlagerten sich, als er die Chance bekam, an einem Triathlon teilzunehmen. Nach sechs Monaten intensivem Training absolvierte er seinen ersten Triathlon. „Als ich mit 16 meinen ersten Triathlon geschafft hatte, war ich überglücklich“, sagt René. „Danach trat ich einem Triathlonverein bei, und die Unterstützung gleichgesinnter Sportler spornte mich immer weiter an.“ Was mit einem 10-Kilometer-Lauf begann, entwickelte sich zu Marathonläufen und schließlich zu Ultramarathons.



Vom Marathon zum Ultramarathon
Der Wechsel vom Marathon zum Ultramarathon brachte neue Herausforderungen mit sich. René stellte fest, dass die Vorbereitung auf einen Ultramarathon deutlich schwieriger ist. Während er neben seiner Arbeit trainierte, erkannte er, dass auch Ernährung und Flüssigkeitszufuhr eine wichtige Rolle spielen. „Früher bin ich einfach mit einer Banane und etwas Wasser gelaufen“, sagt er lachend. „Aber heute, mit der modernen Sporternährung und den fortschrittlichen Technologien, muss man schon ein bisschen Mathematiker sein, um alles richtig zu verstehen.“
Für René waren Ernährung und Flüssigkeitszufuhr nicht die einzigen neuen Erkenntnisse. Auch Teambildung und Zusammenarbeit wurden zu wichtigen Lektionen. Während einer Expedition in Russland machte er eine prägende Erfahrung. Dort musste er eine Strecke mit Fremden zurücklegen. Aufgrund der unterschiedlichen Persönlichkeiten im Team rechnete er mit Konflikten. Doch er bemerkte bald, dass das Team durch das tägliche Training und die gemeinsame Arbeit enger zusammenwuchs. Dies fiel ihm besonders auf, als er mit jemandem trainierte, von dem er aufgrund seiner anderen Persönlichkeit Streit erwartet hatte. „Zuerst dachte ich, wir würden uns wegen unserer unterschiedlichen Persönlichkeiten streiten“, sagt er. „Aber je besser man sich kennenlernt, desto wertvoller wird es. Die erzwungene Interaktion trägt zu einem guten Team bei.“



Vorbereitungen treffen
Die Vorbereitung auf einen Ultramarathon erforderte mehr als nur körperliches Training. René lernte, mit verschiedenen Bedingungen wie Gelände, Wetter und Streckenplanung umzugehen. Er betonte die Wichtigkeit von Ortskenntnis, der richtigen Ausrüstung und einer ausgewogenen Ernährung. „Man muss auf alles vorbereitet sein“, erklärt er. „Ob Gelände, Wetter oder Strecke – jeder Faktor trägt zum Erfolg bei.“
Trotz seiner umfangreichen Erfahrung blieb René bescheiden, was seine Motivation anging. Es fiel ihm schwer zu erklären, warum er diese extremen Herausforderungen annahm. „Warum mache ich das? Darauf kann ich keine wirkliche Antwort geben“, gab er zu. „Es fühlt sich einfach logisch an, besonders wenn man von gleichgesinnten Athleten umgeben ist.“



Die Gegenwart
Mit 54 Jahren hat René die Straßenmarathons gegen Trailrunning im Wald eingetauscht. Dieser Wechsel war vor allem darauf zurückzuführen, dass er eine Knieverletzung vermeiden wollte. Doch er findet die Veränderung gut und betont sogar, dass Laufen in der Natur das Beste überhaupt ist. „Ich laufe keine Straßenmarathons mehr. Meine Knie brauchen eine Dämpfung, und jetzt laufe ich im Wald. Das ist einfach das Beste.“