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Artikel: Bereit fürs Abenteuer: Wie man sich auf eine Radtour in Afrika vorbereitet

Klaarstomen voor het avontuur: zo bereid je je voor op fietsen in Afrika

Bereit fürs Abenteuer: Wie man sich auf eine Radtour in Afrika vorbereitet

JW Barkmeijer ist ein begeisterter Radfahrer und engagierter Botschafter für Amref Flying Doctors. Was mit Touren in den Niederlanden begann, hat sich zu beeindruckenden Radreisen durch Afrika entwickelt, wo er lange Zeit lebte. Er hat bereits Hunderte von Kilometern durch Tansania, Kenia und Südafrika zurückgelegt – und Ruanda steht demnächst auf seinem Programm. Für JW ist Radfahren mehr als nur ein Sport: Es ist für ihn eine Möglichkeit, zu einer besseren Gesundheitsversorgung in Afrika beizutragen und sich selbst körperlich wie mental herauszufordern.

Wer glaubt, man könne einfach ein paar hundert Kilometer mit dem Fahrrad durch Afrika fahren, irrt sich. Für JW beginnt die Vorbereitung Monate im Voraus – und das nicht nur auf dem Fahrrad.

„Ich fange damit an, Kilometer zu sammeln. In den Niederlanden trainiere ich hauptsächlich mit viel Radfahren, aber hier gibt es kaum Höhenmeter. Deshalb nehme ich gelegentlich an Rennen wie dem Amstel Gold Race teil, um mich an die Anstiege zu gewöhnen“, sagt JW.

Spinning-Kurse gehören ebenfalls zu seinem Trainingsprogramm, besonders im Winter. Doch die körperliche Vorbereitung ist nur die eine Seite der Medaille. „Auch die Ausrüstung muss stimmen. Ich lasse mein Fahrrad immer individuell anpassen, um meine Sitzposition zu optimieren. Ein guter Sattel ist unerlässlich. Sonst bekommt man Rückenprobleme oder Wundscheuern, und das will man nicht, wenn man sechs Tage am Stück fahren muss.“

Die Ernährung ist ein weiterer wichtiger Aspekt. „Beim ersten Mal hatte ich viel zu viel dabei: Riegel, Gels, Pulver… Danach habe ich gelernt, was ich wirklich brauche. Jetzt nehme ich meistens Kalkman-Produkte. Sie sind leicht verdaulich und geben mir genügend Energie.“

Auch mentale Vorbereitung hilft. „Man muss akzeptieren, dass es hart wird. Man wird müde sein, vielleicht schlecht gelaunt, durchnässt oder staubig. Aber das gehört dazu. Letztendlich kommt es nur auf eines an: in Bewegung bleiben.“



Keine Reise gleicht der anderen, wenn man mit dem Fahrrad durch Tansania, Kenia, Südafrika und bald auch Ruanda fährt.

„Was macht jede Reise so besonders? Kein Tag gleicht dem anderen. Kein Land gleicht dem anderen. Und keine Fahrt gleicht der anderen“, sagt JW mit einem breiten Lächeln. Er muss es wissen: Er ist bereits in Tansania, Kenia und Südafrika Rad gefahren – und bald auch in Ruanda.

Seine erste Reise, eine Rundreise um den Kilimandscharo in Tansania, hinterließ einen tiefen Eindruck. „Ich hatte den Berg schon einmal bestiegen. Als ich ihn später mit dem Fahrrad umrundete, fühlte es sich an, als hätte sich ein Kreis geschlossen. Und da ich zu den wenigen gehörte, die mit Amref dorthin geflogen sind, erhielt ich einen einzigartigen Einblick hinter die Kulissen.“

Kenia war eine persönliche Erfahrung. „Ich habe dort gelebt. Es fühlte sich an wie nach Hause kommen, aber auch wie eine Konfrontation. Viel Regen, viel Schlamm. Körperlich anstrengender als erwartet.“ Die Route, das Gelände, die Temperatur – all das macht einen Unterschied. „In Kenia waren wir nachts im Zelt klatschnass. In Tansania war es trocken und staubig.“

Südafrika war anders. Keine Wohltätigkeitsfahrt, sondern eine reine Freizeittour. „Es war eher wie ein Radurlaub. Man schlief in einem Bett, aß gut und fuhr Gravelbikes. Aber man legte jeden Tag 100 Kilometer zurück. Es war also nicht gerade einfach.“

Und nun wartet Ruanda. „Anschließend gehen wir auf Gorillabeobachtung in freier Wildbahn. Etwas ganz anderes. Genau das macht es so spannend: Jede Reise ist einzigartig. Jedes Mal lernt man etwas Neues, sieht andere Landschaften und trifft besondere Menschen.“

Weiter in die Pedale treten für Afrika, für einen guten Zweck und für mich selbst

Für JW ist Radfahren mehr als nur Sport. Es ist eine Verbindung von Bedeutung, Erinnerungen und dem Wunsch nach Einfachheit. „Ich fahre für Amref Flying Doctors. Sie engagieren sich für die Gesundheitsversorgung in Afrika, und ich möchte sie dabei unterstützen. Aber ich tue es auch für mich selbst.“

Die Reisen führen ihn zurück an Orte, die ihm wichtig sind. „Ich habe in Kenia gelebt. Die Rückkehr mit dem Fahrrad eröffnet mir eine andere Perspektive. Man spürt die Landschaft. Man erlebt sie. Man sieht, wie die Menschen leben, und man besucht die Projekte, für die man mit dem Fahrrad unterwegs ist.“

Und dann ist da noch der Rhythmus. „Auf dem Fahrrad ist es einfach. Man isst, man tritt in die Pedale, man ruht sich aus. Keine E-Mails, keine Deadlines. Nur du, dein Fahrrad und die Straße. Diese Einfachheit ist befreiend.“

Das Radfahren hat ihm auch Dinge beigebracht, die er in seiner Arbeit als Unternehmer anwendet. „Durchhaltevermögen, der Umgang mit Rückschlägen und die Fähigkeit loszulassen. Das lernt man nicht aus Büchern, sondern auf dem Fahrrad. Vor allem dann, wenn man sich fragt: Warum mache ich das eigentlich schon wieder?“

Und doch macht er weiter. „Ich habe Pläne für Mittel- und Südamerika. Vielleicht das Pieterpad in den Niederlanden. Was auch immer es ist, eines weiß ich ganz sicher: Solange ich Fahrrad fahren kann, werde ich es auch weiterhin tun.“